Ersthelfer: Lebensretter! Die Malteser im Zollernalbkreis bieten ab sofort Erste-Hilfe-Kurse an.

v.l.n.r.: Ausbilder Dominic Maier, Ausbilder Steffen Grill, Dienststellenleiter Thomas Linhart Foto: Malteser im Zollernalbkreis

Zum 1. Juni haben die Malteser im Zollernalbkreis ihr Angebot um den Bereich der Ersten-Hilfe-Ausbildung erweitert. Im Notfall richtig und besonnen zu reagieren kann lebensrettend sein. Gerade bei den Fahrschülern ist die Nachfrage groß.

Auch Kurse für Firmen und Vereine werden angeboten
Für Firmen, Behörden und Vereine im Zollernalbkreis bieten die Malteser ihre Kurse zusätzlich als InHouse-Seminar an. Die Erste-Hilfe-Ausbildung der Malteser ist von den Berufsgenossenschaften anerkannt, wodurch auch sogenannte BG-Kurse angeboten werden können.

Erweiterung der Dienststelle
Für das neue Angebot wurden die Räumlichkeiten in der Goethestraße deutlich erweitert. In der Dienststelle in Albstadt-Tailfingen ist ein moderner und großzügiger Schulungsraum mit attraktivem Aufenthaltsbereich für die Pausen entstanden.
"Mein Dank gilt dabei ganz besonders unseren ehrenamtlichen Helfern, welche die neuen Räumlichkeiten komplett in Eigenleistung ausstatteten und einrichteten.", sagt Dienststellenleiter Thomas Linhart.
Seit dem 1. Juni konnten bereits mehrere Erste-Hilfe-Kurse stattfinden, die Resonanz der Teilnehmer war durchweg positiv.

Start unter erschwerten Bedingungen
Ursprünglich war der Start bereits für das erste Quartal des Jahres geplant. "Als sich Ende Februar die Corona-Pandemie ankündigte, mussten wir natürlich deutliche Prioritäten setzen.", sagt Thomas Linhart. Kurze Zeit darauf setzten die Malteser dann auch vorübergehend ihre Erste-Hilfe-Ausbildungen im gesamten Bundesgebiet aus. Seit dem 1. Juni können nun wieder Kurse unter besonderen Auflagen stattfinden.

Kurse in Zeiten von Corona
Um die derzeit geltenden Abstandsregelungen und Hygienevorgaben einzuhalten müssten die Malteser im Zollernalbkreis die Teilnehmerzahl deutlich senken. Die Sitzplätze für die Teilnehmer wurden markiert, mehrere Desinfektions- und Handschuhspender stehen bereit und es wird ein Besuchertagebuch geführt. Aber auch das Kurs-Konzept musste den geltenden Regelungen angepasst werden.
„Um den Infektionsschutz für die Teilnehmenden zu gewährleisten, erfolgen die praktischen Übungen mit Einmalhandschuhen und Mund-Nase-Masken“, berichtet Steffen Grill. „Bei den Demonstrationen der Erste-Hilfe-Maßnahmen kommen unsere Übungspuppen vermehrt zum Einsatz, um unmittelbaren Körperkontakt zu vermeiden“, führt der Ausbilder aus. Die Malteser halten für die Teilnehmenden Einmalhandschuhe und Mund-Nase-Masken in ausreichender Menge bereit. Vor jeder praktischen Übung ist Händewaschen mit Seife oder eine Desinfektion obligatorisch. Das Kurskonzept ist dabei inhaltlich kaum verändert. „In den Kursen ist es nun mal wichtig, die Seitenlage, die Herz-Lungen-Wiederbelebung oder den Einsatz eines Defibrillators kennen zu lernen“, erklärt Steffen Grill.
Alle Flächen und Kontaktbereiche sowie die Übungsmaterialien werden regelmäßig und umfassend desinfiziert. „Jeder, der zu unseren Kursen kommt, kann sich sicher fühlen. Und jeder, der unseren Kurs verlässt, ist sicher in Erster Hilfe“, betont Thomas Linhart. Bei den ganzen Vorgaben und Regelungen rund um das Hygienekonzept und die Abstandsregelungen sind wir natürlich auf die Disziplin und das Verständnis der Teilnehmer angewiesen. Bislang haben wir das sehr gut gemeistert und der Spaß während der Kurse ist auch nicht zu knapp gekommen.", sagt Steffen Grill.

Interessierte und freiwillige sind jederzeit herzlich willkommen
Wer gerne selbst in der Ersten-Hilfe-Ausbildung aktiv werden möchte, z. B. als Ausbilder oder Kursleiter, darf sich gerne bei den Maltesern melden. Hier freut man sich immer über neue Gesichter.

Für alle Kurse ist eine vorherige Anmeldung erforderlich unter www.malteser-kurse.de