Impfen in Betrieben – die Malteser machen es möglich

Foto: Malteser Neckar-Alb
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Bereits im Vorfeld eines möglichen Impftermins haben die Unternehmen viele Aufgaben zu bewältigen, wie etwa die Abfrage des Personals, um die konkrete Impfbereitschaft festzustellen. Kann dann über die Betriebsärzte genügend Impfstoff beschafft werden, sind weitere Fragen zu klären: In welchen Räumlichkeiten etwa kann die Impfung durchgeführt werden? Welche Unterstützung braucht der Betriebsarzt, um reibungslos alle Impfungen durchführen zu können? Gerade kleinere Unternehmen stehen hierbei vor Problemen, nicht überall sind etwa genügend Räumlichkeiten vorhanden, um einen Wartebereich vor der Impfung und Räume für das Aufklärungs- und Impfgespräch bis hin zur eigentlichen Impfung abzubilden. Außerdem wird nach der Impfung noch ein weiterer Wartebereich benötigt, um die Nachbeobachtung der Geimpften über 15 bis 30 Minuten sicher zu stellen. Für all diese Stationen wird zugleich fachkundiges Personal benötigt – für die Anmeldung, die Vorbereitung der Vakzin-Dosen, die Dokumentation der erfolgten Impfungen und für die Nachbetreuung der Geimpften.

Mobile Impfteams bereits im Einsatz

Die Malteser Neckar-Alb verfügen über das Know-how und das dazugehörige Personal. Schließlich betreiben die Malteser, die in den Landkreisen Esslingen, Reutlingen, Tübingen und Zollernalb mit neun Standorten und drei Notarzteinsatzfahrzeugen, zwölf Rettungswagen und elf Krankentransportwagen tagtäglich für die Bevölkerung im Einsatz sind, seit dem 11. Januar diesen Jahres im Auftrag des Landkreises Esslingen die zwei dortigen Kreisimpfzentren (KIZ). Geimpft wird dabei nicht nur vor Ort in den beiden Impfzentren, sondern auch mit Mobilen Impfteams (MIT) – etwa in Senioren- oder Pflegeheimen. Hier konnten die Malteser bereits viele Erfahrungen sammeln, gelegentlich musste auch improvisiert werden – am Ende gelangen aber stets alle geplanten Impfungen. Im Landkreis Tübingen engagierten sich die Malteser zudem im vergangenen Monat bei den Erstimmunisierungen im Rahmen des Modellprojektes „Impfen in Betrieben“ des Landes Baden-Württemberg – an mehreren Tagen unterstützten die Malteser dabei die Betriebsärztin Katharina Busch bei der Impfung der Mitarbeiter eines großen Medizintechnikunternehmens. Sozialminister Manfred Lucha (Grüne) war dabei eigens in die Universitätsstadt gekommen, um sich ein Bild der Impfkampagne zu machen.

Rollendes Impfzentrum

Die Malteser können also das Fachpersonal für die Durchführung der Corona-Impfungen in Betrieben stellen. Doch was, wenn die Räumlichkeiten in kleineren Betrieben eine Impfaktion nicht möglich machen? Auch dafür haben die Malteser eine Lösung: Dann fährt die Mobile Arztpraxis der Malteser auf das Firmengelände und bringt nicht nur das Fachpersonal, sondern gleich auch die Räumlichkeiten für die Impfaktion mit. Bis zu 100 Personen können mit der Mobilen Arztpraxis am Tag an Ort und Stelle geimpft werden. Ansprechpartnerin für die Impfungen in Betrieben in den Landkreisen Esslingen, Reutlingen, Tübingen und im Zollernalbkreis ist Michaela Köstler, die in der Bezirksgeschäftsstelle in Nürtingen unter der Telefonnummer 0 70 22 / 24 33 9 - 12 oder per E-Mail an impfen.neckar-nlb@malteser.org erreichbar ist.